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Heiko Stübner
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Transkription - ein erster Versuch
In der Musik wird der Begriff Transkription unter anderem für die Übertragen von Gehörtem in eine Notation verwendet. Wie komm ich als absoluter Anfänger nun darauf ein Lied transkribieren zu wollen? Nun ja es gibt von "ATB" einen Titel mit Namen "Obsession", der mich schon seit vielen Monaten nicht mehr los lässt, da der Titel so schön "chillig" ist, ich denk dann immer an eine Nacht irgendwo auf dem Lande, die Sterne leuchten usw. Auf alle Fälle hat der Song einen richtig schicken Saxophon-Part und ich möchte unbedingt irgendwann mal selbst nebenher spielen. Da aber nirgendwo Noten oder dergleichen für diesen Titel zu finden sind, werd ich es für meinen eigenen Hausgebrauch selbst versuchen. Ausserdem schult es den Umgang mit Noten und diesem Krams.
Ich hab dann also erstmal angefangen, den Titel mit Audacity zu laden und die betreffende(n) Stelle(n) zu isolieren. Der interessante Teil beginnt dabei bei ca. 1:50. So wie es aussieht macht es der Herr Tanneberger mir leicht, da in einem Kanal so ein Schellen-Geräusch liegt, das immer genau zu den Zählzeiten schellt. Also erste Erkenntniss: scheinbar 4/4 Takt oder so.
Nun testweise zum ersten Takt, dort halten sich die eigentlichen Sax-Töne gar nicht mehr an die Zählzeiten, d.h. es liegt alles irgendwie dazwischen. Also diesen Teil der Titels markieren und so richtig schön langsam machen (bei Audacity ist das ein Effekt). Dadurch dass die Schellen die Zählzeiten angeben lassen sich die einzelnen Notenlängen relativ gut zuordnen und es ergibt sich: 1/16 1/16 1/4 1/8 1/8 1/4-mit-Punkt. Und schon ist mein erster angenommener 4/4 Takt voll.
Nun muss ich nur doch die eigentliche Notenwerte durch nachspielen herausbekommen. Dies dürfte nicht wirklich schwer werden, nur würden die Nachbarn es warscheinlich nicht verstehen wenn mich um diese Zeit noch der Arbeitseifer packt.
Da der Riff nicht so lang ist und sich den ganzen restlichen Titel immer wiederholt, dürfte das Ganze nicht gar so lange dauern ... hoffe ich mal.
Ich hab dann also erstmal angefangen, den Titel mit Audacity zu laden und die betreffende(n) Stelle(n) zu isolieren. Der interessante Teil beginnt dabei bei ca. 1:50. So wie es aussieht macht es der Herr Tanneberger mir leicht, da in einem Kanal so ein Schellen-Geräusch liegt, das immer genau zu den Zählzeiten schellt. Also erste Erkenntniss: scheinbar 4/4 Takt oder so.
Nun testweise zum ersten Takt, dort halten sich die eigentlichen Sax-Töne gar nicht mehr an die Zählzeiten, d.h. es liegt alles irgendwie dazwischen. Also diesen Teil der Titels markieren und so richtig schön langsam machen (bei Audacity ist das ein Effekt). Dadurch dass die Schellen die Zählzeiten angeben lassen sich die einzelnen Notenlängen relativ gut zuordnen und es ergibt sich: 1/16 1/16 1/4 1/8 1/8 1/4-mit-Punkt. Und schon ist mein erster angenommener 4/4 Takt voll.
Nun muss ich nur doch die eigentliche Notenwerte durch nachspielen herausbekommen. Dies dürfte nicht wirklich schwer werden, nur würden die Nachbarn es warscheinlich nicht verstehen wenn mich um diese Zeit noch der Arbeitseifer packt.
Da der Riff nicht so lang ist und sich den ganzen restlichen Titel immer wiederholt, dürfte das Ganze nicht gar so lange dauern ... hoffe ich mal.
"Konditionierung" am Saxophon
Vorhin habe ich zum ersten Mal den Prototypen meiner Noten-SaxGriff-Lern-Hilfe ausprobiert. Damit versuche ich mir die Zuordnung Notenname <-> Griff auf dem Saxophon einzuprägen.
Nachdem ich nun auch das Fettnäpfchen des Transponierens erfolgreich überwunden habe funktioniert das ganze schon recht gut. Dabei wird per Zufallsgenerator eine Note ausgewählt und diese dem Übenden angezeigt, um die Korrektheit des Tons auf einem Stimmgerät prüfen zu können wird die gewählte Note gleich noch in die Lage des
Stimmgerätes transponiert und rechts daneben angezeigt.
Die zugrundeliegende Struktur (zumindest die bisher realisierten Anfänge) ist auch recht ordentlich geworden, also OO-Code der auch meinen Ansprüchen genügt
. Das was auf der Testseite zu sehen ist, ist also aber auch nur ein klitzekleiner Teil der schon dahinterliegenden Code-Elemente, d.h. damit will ich noch weitere Lern-Hilfen für mich realisieren. Als nächsten plane ich dann Zufalls-Notenbild (d.h. die Note, oder auch mal mehrere hintereinander) zum spielen, damit ich nich immer nur die selben Stücke spiele.
Aber nun auch noch ein Eindruck der ersten Lern-Hilfe. Nach ein paar Minuten der "Konditionierung" ging das Ganze nämlich auch schon ein ganzes Stück besser, d.h. ich wusste dann wie z.B das F zu greifen ist ohne noch soooo groß nachdenken zu müssen.
Irgendwie komm ich mir jetzt vor wie der sprichwörtliche Pawlowsche Hund
Nachdem ich nun auch das Fettnäpfchen des Transponierens erfolgreich überwunden habe funktioniert das ganze schon recht gut. Dabei wird per Zufallsgenerator eine Note ausgewählt und diese dem Übenden angezeigt, um die Korrektheit des Tons auf einem Stimmgerät prüfen zu können wird die gewählte Note gleich noch in die Lage des
Stimmgerätes transponiert und rechts daneben angezeigt.
Die zugrundeliegende Struktur (zumindest die bisher realisierten Anfänge) ist auch recht ordentlich geworden, also OO-Code der auch meinen Ansprüchen genügt
Aber nun auch noch ein Eindruck der ersten Lern-Hilfe. Nach ein paar Minuten der "Konditionierung" ging das Ganze nämlich auch schon ein ganzes Stück besser, d.h. ich wusste dann wie z.B das F zu greifen ist ohne noch soooo groß nachdenken zu müssen.
Irgendwie komm ich mir jetzt vor wie der sprichwörtliche Pawlowsche Hund
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